20.04.,Westport, Neuseeland: Von der Golden Bay im Norden der Suedinsel, wanderte ich vorbei an deren goldgelben Straenden und weiter bis hinueber zur Westkueste. Die Atmosphaere dieses wilden Kuestenabschnitts mit seinen von Treibholz uebersaeten Straenden hat mich schon immer fasziniert und zaehlt zu meinen Lieblingsecken weltweit. Das Land besuche ich nun seit 1988 regelmaessig und es macht immer wieder Laune, hier zu sein.

Das Bild zeigt den 6384 Meter hohen Ausangate im Sueden von Peru.

13.03., Melipilla, Chile: Nachdem wir die letzten vier Wochen bei feinstem Sommerwetter in der Seen und Vulkan Region von Chile verbracht haben wird es Zeit, Christel am Flughafen von Santiago auf ihren langen Heimflug zu schicken. Auch ich wende mich nach Osten, um möglichst flott den Kontinent zu queren denn es wird mal wieder allerhöchste Zeit für mich, den Wagen für eine Weile einzumotten, meinen Rucksack zu packen und dem Wandertrieb zu folgen. Mit den Reiseberichten geht es wie gewohnt weiter. Also, dran bleiben!

10.02., San Carlos de Bariloche, Argentinien: Bereits einen ganzen Monat treiben wir uns entlang und neben der Ruta 40 herum und haben so die ersten 3000 Kilometer der über 5000 Kilometer langen Ruta heruntergespult. Dramatische Halbwüstenlandschaften haben begeistert, die super freundlichen Argentinier tragen ihren eigenen Teil dazu bei, sich hier wohlzufühlen. Wir haben die Grenze nach Nordpatagonien längst überschritten, der ewig präsente Wind bestätigt dies.

In Bariloche werden alte Erinnerungen wach, denn hier haben wir vor 18 Jahren unsere Reise mit einem Mietcamper von Santiago nach Ushuaia entlang der Carretera Austral beendet. Das Bild zeigt den höchsten Berg der Amerikas, den 6962 Meter hohen Aconcagua.

20.01., Santa Maria, Argentinien: Unter dem weiten Himmel Nord Argentiniens! Nach der Querung von Chile über den herrlichen Paso de Jama, wenden wir uns zunächst nach Norden. Ich habe mir die Gesamtbefahrung der längsten Strasse der Welt auf die Fahne geschrieben. Die Ruta 40 ist über 5100 Kilometer lang und verspricht vor allem auf den Pisten im Nordteil Einsamkeit, grandiose Natur und fast keinen Autoverkehr.

In der Tat erweist sich die Ruta als echter Leckerbissen und in Nord Argentinien ticken die Uhren noch anders. Die Querung eines hohen Passes und eines 11 Kilometer langen Canyons mit Landschaften wie im feinsten Utah und Arizona sind ein wahrer Hochgenuss. 

10.01., San Pedro de Atacama, Chile: Zum Jahresabschluss gibt es noch einen Besuch im beeindruckenden Machu Pichu, bevor es entlang des Titicacasees und durch die Berge nach Chile geht. Frühere Bewohner haben teils riesige Bilder an den Bergen der Wüste geschaffen.